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측량사인가 방랑자인가 - 카프카의 <성>에 나타난 ‘보기’와 ‘눈 감기’에 대한 고찰
- 권은미;
- 류신
초록
Ziel dieser Arbeit ist es, die folgenden drei Thesen zu beweisen, indem die Sichtweise der Hauptfigur K in Kafkas Roman Das Schloss analysiert wird. Zunächst werden die Betrachtungsverfahren von K in drei Kategorien eingeteilt. K beobachtet Objekte makroskopisch oder mikroskopisch. Dieser Versuch führt jedoch immer zum Scheitern. Auch wendet sich K bewusst von dem ab, was er sieht, indem er im entscheidenden Moment die Augen schließt. Zweitens ist die Sichtweise von K eng mit der dualen Identität von K(Landvermesser/Landstreicher) verbunden. Wenn K als Landvermesser das Schloss aus der Ferne und Klamm aus der Nähe betrachtet, gibt K als Wanderer seine Identität als Landvermesser auf, indem er die Augen schließt, sobald er das Schloss betreten kann. Dadurch kehrt K zu einem Wanderer auf der Suche nach Freiheit des Lebens zurück. Drittens definiert „Augenschließen“ die einzigartige Art von K, ein Wanderer zu sein. K. schließt die Augen, um seinen Eintritt ins Schloss, nämlich die Erlösung, bewusst hinauszuzögern. Als K auf dem Schloss ankommt, kann K nicht mehr als Landstreicher wandern. Deshalb schließt K in dem Moment, in dem er das Schloss betreten kann, abrupt die Augen. Kurz gesagt, K schließt die Augen, um sich als selbständiges Wesen auf dem Weg zum Schloss zu beweisen.
키워드
- 제목
- 측량사인가 방랑자인가 - 카프카의 <성>에 나타난 ‘보기’와 ‘눈 감기’에 대한 고찰
- 제목 (타언어)
- Landvermesser oder Landstreicher: Eine Studie zum Thema ‘Ansehen’ und ‘Augenschließen’ in Kafkas Roman Das Schloss
- 저자
- 권은미; 류신
- 발행일
- 2022
- 저널명
- 뷔히너와 현대문학
- 호
- 58
- 페이지
- 51 ~ 70