사라진 집: 동독에 대한 문학적 기억의 장소- 예니 에르펜벡의 소설 『재앙』 연구

Das verschwundene Haus als Ort literarischer Erinnerungen an die DDR - Eine Studie zu Jenny Erpenbecks Roman Heimsuchung
  • 배기정

초록

In Jenny Erpenbecks Roman Heimsuchung fungiert ein wie ein Erinnerungskörper anthropomorphisiertes Sommerhaus am Scharmützelsee als Hauptbühne für die Geschichten der verschiedenen Romanfiguren. Mittels literarischer Erinnerungen versucht Erpenbeck materielle und psychische Verlusterfahrungen nach der deutschen Wiedervereinigung in einer verspäteten Trauerarbeit nachzuvollziehen. Die Resultate dieses literarischen Projekts können wie folgt resümiert werden: 1) Es handelt sich bei den literarischen Erinnerungen an die DDR um eine Art von Gegenreaktion auf das Vergessen des Lebens der Ostdeutschen. 2) Darüber hinaus versucht Erpenbeck, die in der Zeit der DDR tabuisierten Themen wie Verfolgung oder Vertreibung der Juden durch die Nazis sowie Flucht und Exil während des Weltkriegs anzusprechen. 3) Die brandenburgische Heimat in diesem Roman wird zwar nicht nostalgisch dargestellt, aber es ist latent spürbar, dass Erpenbeck durch ihre Raumkonzeption ihre Heimatverbundenheit in Bezug auf ostdeutsche Lokalitäten in den Fokus rückt, während westdeutsche Örtlichkeiten grundsätzlich ausgeschlossen werden.

키워드

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제목
사라진 집: 동독에 대한 문학적 기억의 장소- 예니 에르펜벡의 소설 『재앙』 연구
제목 (타언어)
Das verschwundene Haus als Ort literarischer Erinnerungen an die DDR - Eine Studie zu Jenny Erpenbecks Roman Heimsuchung
저자
배기정
DOI
10.24829/JKBS.2019.52.11
발행일
2019
저널명
뷔히너와 현대문학
52
페이지
275 ~ 299