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시와 그림의 상호매체성 연구 - 트라클의 「겨울에」와 브뢰겔의 <눈 속의 사냥꾼들> -
초록
In dieser Arbeit wird untersucht, wie Georg Trakl sich mit dem Gemälde Die Jäger im Schnee von Pieter Bruegel auseinandersetzt und es sprachlich in sein Bildgedicht Im Winter übersetzt. Daraus leiten sich die Fragen ab: Wie verhalten sich Trakls Gedicht und Bruegels Bild zueinander bezüglich ihrer Kompositionsstruktur? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Trakl beschreibt in seinem Gedicht Im Winter (1911) eine Abendsituation in der winterlichen Landschaft. Doch es ist kein traditionelles Naturgedicht, sondern wirkt vielmehr geradezu bedrohlich und beängstigend kalt. Das lyrische Ich ist weniger an der Schönheit der Natur interessiert als am Thema der Verlassenheit und des Todes. Das Gedicht besteht aus drei Strophen mit jeweils vier Zeilen, von denen jede ein Bild vermittelt. Dieser Reihungsstil, der die hohe sinnliche Plastizität in Trakls Dichtungen erzeugt, gilt als typisches Stilelement des Frühexpressionismus.Das Bild Die Jäger im Schnee besteht, wie das Gedicht Trakls, aus zahlreichen, detailliert ausgearbeiteten Einzelszenen, die sich durch die Kompositionsstruktur (Altan-Motiv), Farbkontrast (weiß - schwarz) sowie Nah- und Fernansicht zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Von den Einzelelementen des Bildes finden sich in Trakls Im Winter folgende wieder: die Gruppe der Jäger, das Feuer, über der Landschaft kreisende schwarze Vögel und zugefrorene Weiher, auf denen auch Menschen mit Schlitten zu sehen sind. Wie in Bruegels Bild ist auch die Landschaft bei Trakl in ein eher trübes Licht getaucht.Neben den Gemeinsamkeiten gibt es aber auch deutliche Unterschiede, denn außer den Jägern tauchen in Trakls Gedicht keine Menschen auf. Im Gegensatz dazu wird bei Bruegel die Landschaft von Menschen belebt, die Alltagstätigkeiten und Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Trakl dagegen baut über die Naturlandschaft der Einzelbilder das dominante Gefühl der Kälte, Einsamkeit und Verlassenheit auf und spitzt dieses Gefühl in der dritten Strophe zu, deren Bilder teilweise kaum noch Bezug zur Natur haben. Dies wird bereits in den ersten beiden Versen deutlich, wenn von einem Wild gesprochen wird, das sanft verblutet, und von Raben, die in blutigen Gossen plätschern. Diese Endzeitstimmung steigert sich stetig weite und erreicht ihren Höhepunkt mit dem Vers “Das Rohr bebt gelb und aufgeschossen.” Das Gedicht endet mit einer Ellipse: “Frost, Rauch, ein Schritt im leeren Hain.” Frost (Kälte), Rauch (Vergeblichkeit) und Schritt (Einsamkeit) sind die Summe der additiv zusammengefügten Bilder. Diese werden zu Negativchiffren, die den Zustand der untergehenden Welt bzw. die pessimistische Weltauffassung von Trakl repräsentieren. Letztlich werden sie zu Symptomen einer inneren Befindlichkeit, sodass das Gedicht Im Winter als Beschreibung einer Seelenlandschaft verstanden werden kann, die, gleich der äußeren Welt, erkaltet und erstarrt ist und für die es keine Hoffnung gibt.
키워드
- 제목
- 시와 그림의 상호매체성 연구 - 트라클의 「겨울에」와 브뢰겔의 <눈 속의 사냥꾼들> -
- 제목 (타언어)
- Zur Intermedialitt von Dichtung und Bild Trakls Gedicht Im Winter und Bruegels Gemlde Die Jger im Schnee
- 저자
- 류신
- 발행일
- 2015
- 저널명
- 헤세연구
- 호
- 33
- 페이지
- 171 ~ 200