상세 보기
브레히트의 「서푼짜리·오페라」 또는 “아래로의 개방” - 문화산업시대의 대중문화적 예술실천
초록
Mit Beginn der Weimarer Republik wurde der Drang nach Demokratisierung der deutschen Gesellschaft unerhört stark. In der Realität jedoch war die Weimarer Republik tief gespalten. Die radikale Linke und Rechte standen einander unversöhnlich gegenüber, während die Interessen des Bürgertums dominierten. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung war von materieller Armut und Not betroffen. In dieser Wirklichkeit war die Forderung, die alltäglichen Beschwerden und Schmerzen abzudämpfen, so groß, dass die amerikanische Populärkultur, zu der unter anderem Jazz, Musicals, Chaplin-Filme sowie Sport gehören, eine immense Popularität genoss. Infolgedessen erfuhr die Kulturindustrie in den Goldenen Zwanziger Jahren in Deutschland einen explosiven Aufschwung.Die Kulturlandschaft der Weimarer Republik wurde maßgeblich durch das Handelskapital geprägt. Mit der Intention, die Populärkultur zu einer reinen Spaßkultur zu entwickeln, untergrub das Handelskapital das Potenzial der Populärkultur als Instrument der gesellschaftlichen Veränderung. Die Bevölkerung ließ sich von dem vom Handelskapital kreierten Schein einer Spaß- und Romantikwelt beeinflussen.Diese Bevölkerung wurde von Brecht mit großer Besorgnis betrachtet, da die Populärkultur als Instrument der Herrschaft des Bürgertums der Bevölkerung gegenüber fungierte und somit die Möglichkeit einer neuen Welt, in der auch die einfachen Leute respektiert werden, nicht gegeben war.In diesem Kontext vollzieht Brecht den Schritt zur “Öffnung nach unten”, um die Herrschaft des Bürgertums mittels der Populärkultur zu untergraben. Dies impliziert, dass der Stückeschreiber Elemente der Populärkultur in seine Schaffensarbeit integriert.Hierauf bezogen soll erörtert werden, welche Stoffe und Formen der Populärkultur sich Brecht für die Dreigroschenoper aneignete. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die “Räuberromantik”, die “Liebesromantik”, die “Seeräuberromantik” sowie den “amerikanischen Song” und den “Jazz” gelegt. Im Folgenden wird die zentrale Schaffensweise der Dreigroschenoper als Musterbeispiel des Schaffens im Zeitalter der Kulturindustrie beleuchtet. In der Schlussbetrachtung wird die rezeptionsästhetische Herausforderung thematisiert, die Brechts Schritt zur Öffnung nach unten an die Kulturschaffenden von heute stellt.
키워드
- 제목
- 브레히트의 「서푼짜리·오페라」 또는 “아래로의 개방” - 문화산업시대의 대중문화적 예술실천
- 제목 (타언어)
- Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper(1928) oder “Öffnung nach unten” - Populärkulturbasierte Kunstpraxis im Zeitalter der Kulturindustrie
- 저자
- 오성균
- 발행일
- 2024-10
- 저널명
- 독일현대문학
- 호
- 63
- 페이지
- 127 ~ 153