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브레히트의 마하고니시의 흥망성쇠 에 나타난 대중의 욕망 - 파울 악커만의 ‘욕망의 일대기’를 중심으로
초록
Bertolt Brechts Der Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny handelt wesentlich von der zerstörerischen Gier, die die Stadt in den Untergang treibt. In der vorliegenden Arbeit wird diese Gier betrachtet am Beispiel der Ausprägung, die sie - seiner Lebensbeschreibung folgend - im Helden des Stückes, der Figur des Holzfällers Paul Ackermann, annimmt. Als wesentliches Merkmal dieser Gier wird in diesem Stück vor allem das Verlangen ohne Ende herausgestrichen, an dem Paul wie an einem unerklärlichen Mangel leidet. Das Verhalten Pauls und seiner Kameraden wird geschildert als eines, das allen Umständen zum Trotz vollständig von Begierden getrieben ist. Dabei handelt es sich zudem um eine individualistische und hedonistiche Gier; diese ganz eindimensionale Gier, die jeden von seinem eigenen ‘Goldenen Zeitalter’ träumen lässt, die aber letztendlich auch den Untergang der Stadt Mahagonny mit herbeiführt. An Paul Ackermanns Lebensgeschichte zeigt sich deutlich, wie umfassend die konsumgetriebene Masse von ihren rabiaten und beschränkten Begierden durchdrungen ist. Damit fordert der Stückeschreiber Brecht das Publikum letzten Endes dazu auf, nicht nur die kapitalistische Gesellschaftsordnung kritisch in den Blick zu nehmen, sondern auch grundsätzliche Überlegungen zum Wesen der konsumkapitalistischen Gier anzustellen. In diesem Sinne lässt sich dem Stück Der Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny auch die dringende Botschaft entnehmen, der Menschheit dabei behilflich sein zu wollen, auf Distanz zu der mittlerweile ins Extrem ausgeuferten kapitalistischen Gier zu gehen.
키워드
- 제목
- 브레히트의 마하고니시의 흥망성쇠 에 나타난 대중의 욕망 - 파울 악커만의 ‘욕망의 일대기’를 중심으로
- 제목 (타언어)
- Die Gier der Masse in Der Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny - untersucht am Beispiel des Helden Paul Ackermann
- 저자
- 오성균
- 발행일
- 2021
- 저널명
- 브레히트와 현대연극
- 호
- 45
- 페이지
- 7 ~ 37