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칸트의 데카르트 비판 드러내기
초록
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich vornehmlich damit, die Kritik Kants an Descartes in der KrV sachlich darzustellen, und ihren transzendentalen philosophischen Grund aufzuzeigen. Um an dieses Ziel zu kommen, versuche ich zunächst die kantische Interpretation über die Idee von Descartes selbst von der Idee von den Cartesianischen zu separieren, wie sie die genannten rationalen Psychologen Wolff und Mendelssohn vertreten haben. Da diese Arbeit fokussieren soll, wie Kant Descartes eigentlich genau versteh t, begrenzen wir den Bereich der Analyse auf die Stelle B422 Anm., die im Kapitel ‚Paralogismen‘ verortet ist. Es soll gezeigt werden, dass Kant zuerst an der förmlichen Falschheit der Cogito-These Cartesius festhält, die wegen des fehlenden Obersatzes‚ alles, was denkt, existiert‘ entsteht. Obwohl wir diesen fehlenden Obersatz in der Cogito- These anschließend ergänzen und die Form des Schlusses vervollständigen, wird behauptet. dass die These bei Kant dadurch (immer noch) nicht triftig wird, weil der Obersatz von ihm letztlich nicht akzeptiert werden kann. Diese Untriftigkeit ist eigentlich der Kern der Kritik. Abschließend wird aufgrund der vorherigen Diskussionen behauptet, dass der transzendentale Grund dafür, dass Kant den Obersatz nicht akzeptieren kann, in der Differenz zwischen dem erfahrungsabhängigen Ich-Begriff Kants und dem selbstgenügsamen Ich-Begriff des Cartesius besteht.