민법에서의 징계권 삭제 – 그 의미와 한계

Aufhebung des elterlichen Züchtigungsrechts im koreanischen BGB

초록

Mit der Reform des koreanischen BGB im Jahr 2021 wurde das vormalige Züchtigungsrecnt der Eltern (2021년 § 915 KBGB aF) beseitigt, wonach „die Eltern kraft elterlicher Gewalt die zur Fürsorge für die Person und Erziehung ihres Kindes erforderlichen Züchtigungsmittel anwedenden können.“ Mit der Streichung von § 915 KBGB war ein Schritt auf dem Weg zur gewaltfreien Erziehung getan. Di Diskussion um das Gewaltverbot in der Erziehung jedoch geht weiter. Es besteht noch die Möglichkeit zur unschädlichen Züchtigung der Kinder durchaus auch nach der Streichung des § 915 KBGB und wird als letztes und durchaus auch notwendiges Mittel zur Durchsetzung der erforderlichen Pflege- und Erziehungsmaßnahmen angesehen. Während Länder wie Schweden, Österreich und Deutschland Gewaltverbot in ihren Gesetzen festlegten, ließ sich Vergleichbares in Korea nicht durchsetzen. Es spricht aus empirischer Sicht viel dafür, auf die positive Wirkung einer gesetzlichen Ächtung von Gewalt zu setzen und hierdurch den kreislauf der Gewalt nachhaltig stören. Die Kodifizierung von Körperstrafenverboten in der Erziehung im KBGB sollte somit zukünftig zur weitern Reduktion von Gewalt eingesetzt werden. Die Rechtsreform sollte jedoch von intensiven und langfristigen Informationskampagnen flankiert werden, um ein Höchstmaß an Wirkung erzielen zu können, wie es das Beispeil Schweden zeigt.

키워드

친권징계권체벌자녀의 복리아동학대elterliche GewaltZüchtigungsrechtKörperstrafeKindeswohlKindesmisshandlung
제목
민법에서의 징계권 삭제 – 그 의미와 한계
제목 (타언어)
Aufhebung des elterlichen Züchtigungsrechts im koreanischen BGB
저자
김상용
DOI
10.21759/caulaw.2023.25.4.7
발행일
2023-12
유형
Y
저널명
중앙법학
25
4
페이지
7 ~ 44